Zahnärzte
Endodontologie
Die DVT setzt sich auch im Alltag der Endodontologie immer mehr als wertvolles diagnostisches Hilfsmittel durch. Der Vorteil gegenüber den konventionellen 2D-Verfahren liegt vor allem in der überlagerungs- und verzerrungsfreien, hochpräzisen Darstellung der Zahnwurzelanatomie einschließlich der Morphologie des Kanalsystems und der gesamten periapikalen Verhältnisse.
Bereits im Vorfeld von Wurzelkanalbehandlungen lassen sich mittels DVT die Besonderheiten des Kanalsystems ermitteln und bei der therapeutischen Vorgehensweise entsprechend berücksichtigen. Gerade in komplexen klinischen Situationen wird damit die Planungs- und Behandlungssicherheit gesteigert und die Behandlungsprognose verbessert.

Das Accuitomo 170 des 3D Kopf-Diagnostik-Zentrums Hanau ermöglicht auch die DVT von kleinen Volumina in der Größe von 4x4x4 cm in einem extrem hohen Auflösungsmodus von 0,08 mm. Damit können auch die feinsten Wurzelkanäle sicher dargestellt werden.
DVT (Sagittalebene): „Exzessive“ Kanalaufbereitung                                                   
DVT (Horizontalebene): Deutliche Perforationen im interradikulären Bereich
Fall A: Exzessive Kanalaufbereitungen mit Wurzelperforationen
Fall B: Unzureichende diagnostische Informationen im periapikalen 2D Röntgenbild
Periapikale 2D Röntgenaufnahme von Zahn 25 mit geringem Informationsgehalt
DVT (Transversalebene): Apikale Aufhellung 15 mit Perforation des Sinusbodens an palatinaler Wurzel
DVT (Sagittalebene): Radikuläre zystische Aufhellung. Man beachte die begleitende Sinusitis!
Fall C:  Schmerzen regio 46,47 - 2D Röntgendiagnostik ist unzulänglich!
Panoramaschichtaufnahme ohne gravierende pathologische Befunde    
Periapikale 2D Röntgenaufnahme von Zahn 25 mit geringem Informationsgehalt
DVT (Horizontalebene): Längsfraktur 47 mit periradikulärer Aufhellung
DVT (Sagittalebene): Periradikuläre Aufhellung bis in den Canalis mandibularis